2026 ist teuer für Privatversicherte. Wer richtig handelt, kann künftig Beiträge senken – ohne den Versicherer zu wechseln.
2026 ist für viele Privatversicherte ein teures Jahr, denn bei nahezu alle Gesellschaften gibt es Beitragserhöhungen im zweistelligen Prozentbereich, in einzelnen Tarifen drohen sogar Anpassungen von über 20 Prozent.
Die Ursachen sind bekannt: steigende Gesundheitskosten, längere Lebenserwartung, Fachkräftemangel. Doch was kaum jemand weiß: Viele zahlen mehr als nötig, weil sie ihren Tarif nie überprüfen.
Gesetzlich verankertes Sparpotenzial
§ 204 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) erlaubt es, innerhalb derselben Versicherungsgesellschaft in einen anderen, meist günstigeren Tarif zu wechseln – und dabei alle Altersrückstellungen vollständig mitzunehmen. Das heißt: keine neue Gesundheitsprüfung, keine Wartezeiten, keine Verluste.
In vielen Fällen lassen sich so 10 bis 30 Prozent Beitrag sparen, ohne dass Leistungen sinken. Manchmal verbessert sich die Absicherung sogar, wenn der neue Tarif modernere Leistungen enthält.
Trotzdem nutzen nur wenige diese Möglichkeit, weil sie schlicht nichts davon wissen – oder weil der Versicherer nicht aktiv darauf hinweist.
Viel Spaß beim Lesen!
Der Experte verrät sieben einfache Maßnahmen, um auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten das Geld zu finden, um für das Alter vorzusorgen.
Dieter Homburg ist der Inhaber des Fachzentrums Finanzen und Bestsellerautor des Buches „Altersvorsorge für Dummies“.
Er schreibt für den Focus und war schon mehrfach bei RTL zu sehen. In den letzten 20 Jahren hat er bereits über 5.000 Unternehmern, Freiberuflern und leitenden Angestellten dabei geholfen, über 100.000 Euro bei ihrer eigenen Altersvorsorge und Krankenversicherung einzusparen.