2027 steigt die PKV-Wechselgrenze deutlich. Für einige schließt sich ein Zeitfenster. Prüfen Sie jetzt Ihre Optionen, ohne überstürzt zu handeln.
Von 77.400 auf voraussichtlich rund 84.500 Euro
Wer als Angestellter von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln möchte, muss 2026 regelmäßig mehr als 77.400 Euro brutto im Jahr verdienen. Diese Versicherungspflichtgrenze – verständlicher auch als PKV-Wechselgrenze bezeichnet – soll 2027 ungewöhnlich stark steigen.
Neben der regulären jährlichen Anpassung ist eine zusätzliche Erhöhung um 3600 Euro im Jahr beziehungsweise 300 Euro monatlich vorgesehen. Nach derzeitiger Prognose könnte die Wechselgrenze dadurch von 77.400 Euro auf 84.483 Euro steigen. Der endgültige Wert wird erst mit den Sozialversicherungs-Rechengrößen für 2027 festgelegt.
Für einige freiwillig gesetzlich versicherte Arbeitnehmer ist das keine theoretische Änderung. Wer heute über der Wechselgrenze liegt, 2027 aber die dann geltende Grenze nicht mehr überschreitet, kann wieder versicherungspflichtig in der GKV werden.
Sich noch 2026 mit der PKV zu beschäftigen, kann deshalb sinnvoll sein. Daraus folgt aber keineswegs, jetzt möglichst schnell irgendeinen Vertrag abzuschließen.
Viel Spaß beim Lesen!
Der Experte verrät sieben einfache Maßnahmen, um auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten das Geld zu finden, um für das Alter vorzusorgen.
Dieter Homburg ist der Inhaber des Fachzentrums Finanzen und Bestsellerautor des Buches „Altersvorsorge für Dummies“.
Er schreibt für den Focus und war schon mehrfach bei RTL zu sehen. In den letzten 20 Jahren hat er bereits über 5.000 Unternehmern, Freiberuflern und leitenden Angestellten dabei geholfen, über 100.000 Euro bei ihrer eigenen Altersvorsorge und Krankenversicherung einzusparen.