Einheitliche Arzt-Honorare könnten uns Milliarden kosten

Privatpatienten bekommen oft schneller Termine. Der Grund liegt auch im Honorar. Doch einheitliche Preise würden an anderer Stelle Zusatzkosten verursachen.

Privatpatienten kommen häufig schneller zum Facharzt. In der politischen Diskussion ist die Erklärung dafür schnell gefunden: Ärzte verdienen an Privatversicherten mehr und vergeben ihnen deshalb bevorzugt Termine. Ganz falsch ist das nicht. Aber die Schlussfolgerung, man müsse lediglich die Honorare für gesetzlich und privat Versicherte angleichen, greift zu kurz.

Denn hinter der vermeintlichen Zweiklassenmedizin steckt auch eine ziemlich unbequeme Finanzierungsfrage: Was müsste ein Arzt künftig für eine Behandlung bekommen – das heutige GKV-Honorar oder das häufig höhere PKV-Honorar? Diese Frage entscheidet darüber, ob eine Vereinheitlichung Geld spart oder Milliarden zusätzlich kostet.

Viel Spaß beim Lesen!

Der Experte verrät sieben einfache Maßnahmen, um auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten das Geld zu finden, um für das Alter vorzusorgen.

Dieter Homburg ist der Inhaber des Fachzentrums Finanzen und Bestsellerautor des Buches „Altersvorsorge für Dummies“.

Er schreibt für den Focus und war schon mehrfach bei RTL zu sehen. In den letzten 20 Jahren hat er bereits über 5.000 Unternehmern, Freiberuflern und leitenden Angestellten dabei geholfen, über 100.000 Euro bei ihrer eigenen Altersvorsorge und Krankenversicherung einzusparen.

Einheitliche Arzt-Honorare könnten uns Milliarden kosten

Samstag, 10.10.2026

Quelle: FOCUS

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Dieter Homburg

Dieter Homburg ist Masterconsultant in Finance und gründete bereits im Alter von 21 Jahren sein erstes Beratungsunternehmen mit dem Schwerpunkt Altersvorsorgeplanung. Er ist Autor des Buchs „Altersvorsorge für Dummies“ (Wiley-Verlag).