Steigende Beiträge setzen Gutverdiener unter Druck. Wechseln jetzt viele in die private Krankenversicherung – oder ist das Szenario übertrieben?
Die Politik diskutiert derzeit gleich mehrere Maßnahmen, die vor allem Gutverdiener spürbar belasten würden: Im Raum steht unter anderem eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze. Für Versicherte oberhalb dieser Grenze würde das je nach Ausgestaltung rund 80 bis 100 Euro mehr Beitrag im Monat bedeuten – ohne zusätzliche Leistungen.
Und das kommt nicht aus dem Nichts: Bereits in den letzten beiden Jahren sind die Beiträge durch reguläre Anpassungen in vielen Fällen um insgesamt rund 150 bis 200 Euro monatlich gestiegen. Hinzu kommen weitere Diskussionen: Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern steht auf dem Prüfstand. Gleichzeitig wird im System darüber gesprochen, Leistungen künftig stärker zu steuern und zu regulieren.
Vor diesem Hintergrund warnt Gesundheitsministerin Nina Warken vor einer möglichen Massenflucht in die private Krankenversicherung (PKV). Ganz unbegründet ist diese Sorge nicht – aber sie greift zu kurz.
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Der Experte verrät sieben einfache Maßnahmen, um auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten das Geld zu finden, um für das Alter vorzusorgen.
Dieter Homburg ist der Inhaber des Fachzentrums Finanzen und Bestsellerautor des Buches „Altersvorsorge für Dummies“.
Er schreibt für den Focus und war schon mehrfach bei RTL zu sehen. In den letzten 20 Jahren hat er bereits über 5.000 Unternehmern, Freiberuflern und leitenden Angestellten dabei geholfen, über 100.000 Euro bei ihrer eigenen Altersvorsorge und Krankenversicherung einzusparen.