Ein 52-Jähriger erlebt 2026 eine Beitragsverdopplung in der PKV. Warum solche Sprünge kein Einzelfall sind – und was Versicherte jetzt tun können.
Für viele privat Versicherte kommt der Schock derzeit per Post. Beitragserhöhung zum 1. Januar 2026. Doch während manche Anpassungen moderat ausfallen, trifft es andere mit voller Wucht.
So auch Karl Mayer (Name geändert). Der 52-Jährige ist seit Jahrzehnten privat krankenversichert. Kürzlich erhielt er das Schreiben seines Versicherers: Sein Monatsbeitrag steigt ab 2026 von rund 320 Euro auf etwa 650 Euro. Fast eine Verdopplung – und das bei zusätzlich 1.500 Euro Selbstbeteiligung pro Jahr
„So etwas kannte ich bisher nicht“, sagt Mayer. Über viele Jahre war sein Tarif vergleichsweise stabil. Genau das macht die Erhöhung für ihn so überraschend.
Damit ist Karl Mayer kein Einzelfall. Viele privat Versicherte in diesem Alter müssen ab dem 01.01.2026 bereits Beiträge von über 1.000 Euro im Monat zahlen. Von der bei Vertragsabschluss beworbenen „dauerhaften Ersparnis“ gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung ist dann oft nichts mehr übrig.
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Der Experte verrät sieben einfache Maßnahmen, um auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten das Geld zu finden, um für das Alter vorzusorgen.
Dieter Homburg ist der Inhaber des Fachzentrums Finanzen und Bestsellerautor des Buches „Altersvorsorge für Dummies“.
Er schreibt für den Focus und war schon mehrfach bei RTL zu sehen. In den letzten 20 Jahren hat er bereits über 5.000 Unternehmern, Freiberuflern und leitenden Angestellten dabei geholfen, über 100.000 Euro bei ihrer eigenen Altersvorsorge und Krankenversicherung einzusparen.