2026 drohen höhere Beiträge, Ärztemangel und mehr Bürokratie. Unser Gesundheitssystem verliert – in beiden Lagern.
2026 wird ein Wendepunkt für das deutsche Gesundheitssystem. Die gesetzliche Krankenversicherung steht vor massiven Beitragserhöhungen, die private Krankenversicherung vor der größten Kostenwelle seit zwei Jahrzehnten.
Und während sich beide Lager gegenseitig beobachten, verlieren sie – gemeinsam. Denn der eigentliche Systemfehler liegt nicht in der Frage, wer wo versichert ist, sondern wie wir überhaupt mit Gesundheit umgehen.
Zwei Systeme, ein Problem
Ob gesetzlich oder privat – beide Modelle leiden an denselben strukturellen Schwächen: Die Bevölkerung altert, der medizinische Fortschritt wird teurer, und die Verwaltung frisst Ressourcen, die eigentlich für Versorgung gedacht waren.
Deutschland hat heute über 400 gesundheitspolitische Gremien, von denen viele nebeneinander statt miteinander arbeiten. Während andere Länder ihre Gesundheitsdaten digitalisieren, faxen deutsche Praxen weiterhin Befunde durch die Republik. Das Ergebnis: mehr Aufwand, weniger Zeit für Patienten.
Die Wartezeiten steigen – und zwar überall. Nicht nur gesetzlich Versicherte suchen vergeblich Termine, auch Privatversicherte finden immer seltener Ärzte, die noch neue Patienten aufnehmen.
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Der Experte verrät sieben einfache Maßnahmen, um auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten das Geld zu finden, um für das Alter vorzusorgen.
Dieter Homburg ist der Inhaber des Fachzentrums Finanzen und Bestsellerautor des Buches „Altersvorsorge für Dummies“.
Er schreibt für den Focus und war schon mehrfach bei RTL zu sehen. In den letzten 20 Jahren hat er bereits über 5.000 Unternehmern, Freiberuflern und leitenden Angestellten dabei geholfen, über 100.000 Euro bei ihrer eigenen Altersvorsorge und Krankenversicherung einzusparen.