Verbraucherschützer kritisieren den Wegfall einer Informationspflicht, eine erst einmal unscheinbare Änderung. Aber Millionen Versicherte könnten Beitragserhöhungen künftig leichter übersehen.
Die Gesundheitsreform soll die gesetzliche Krankenversicherung langfristig finanziell stabilisieren. Höhere Beiträge, mehr Zuzahlungen und verschiedene Einsparungen sollen die Krankenkassen entlasten.
Eine Änderung sorgt jedoch bereits jetzt für scharfe Kritik von Verbraucherschützern – obwohl sie bislang kaum öffentlich diskutiert wird. Es geht um die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen.
Was sich ändert
Steigt der Zusatzbeitrag einer gesetzlichen Krankenkasse, bleibt das Recht bestehen, die Krankenkasse zu wechseln.
Neu ist jedoch: Die Krankenkassen sollen ihre Versicherten künftig nicht mehr individuell über eine Erhöhung des Zusatzbeitrags informieren müssen.
Genau dieser Punkt sorgt derzeit für Diskussionen. Denn ein Wechselrecht hilft am Ende nur demjenigen, der überhaupt weiß, dass sein Beitrag gestiegen ist.
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Der Experte verrät sieben einfache Maßnahmen, um auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten das Geld zu finden, um für das Alter vorzusorgen.
Dieter Homburg ist der Inhaber des Fachzentrums Finanzen und Bestsellerautor des Buches „Altersvorsorge für Dummies“.
Er schreibt für den Focus und war schon mehrfach bei RTL zu sehen. In den letzten 20 Jahren hat er bereits über 5.000 Unternehmern, Freiberuflern und leitenden Angestellten dabei geholfen, über 100.000 Euro bei ihrer eigenen Altersvorsorge und Krankenversicherung einzusparen.