Ein günstiger PKV-Tarif heute sagt wenig über die Kosten in 20 oder 30 Jahren aus. Entscheidend sind reale Beitragsverläufe, Tarifhistorien und versteckte Leistungslücken.
Für gesetzlich Krankenversicherte ändern sich 2027 und 2028 gleich mehrere wichtige Regeln. Einige davon betreffen Millionen Menschen unmittelbar: Zuzahlungen steigen, beim Zahnersatz sinkt der Festzuschuss und Gutverdiener müssen auf einen größeren Teil ihres Einkommens Krankenversicherungsbeiträge zahlen.
Gibt es überhaupt die „beste“ private Krankenversicherung?
Nein, die eine beste PKV für jeden gibt es nicht. Trotzdem ist die Auswahl nicht nur Geschmackssache. Es gibt objektive Qualitätskriterien, anhand derer sich Tarife und Versicherer unterscheiden lassen. Das Problem: Viele davon finden Sie weder im Vergleichsrechner noch im Testsiegel.
Dort sehen Sie Beiträge und Vertragsleistungen. Was häufig fehlt, sind langfristige Beitragsverläufe, die Historie verschiedener Tarifgenerationen oder Leistungsbegrenzungen, die bei schwerer Krankheit richtig teuer werden können. Die richtige PKV findet man deshalb nicht, indem man möglichst viele grüne Häkchen sammelt.
Wie lässt sich beurteilen, ob ein Tarif langfristig bezahlbar bleibt?
Viel Spaß beim Lesen!
Der Experte verrät sieben einfache Maßnahmen, um auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten das Geld zu finden, um für das Alter vorzusorgen.
Dieter Homburg ist der Inhaber des Fachzentrums Finanzen und Bestsellerautor des Buches „Altersvorsorge für Dummies“.
Er schreibt für den Focus und war schon mehrfach bei RTL zu sehen. In den letzten 20 Jahren hat er bereits über 5.000 Unternehmern, Freiberuflern und leitenden Angestellten dabei geholfen, über 100.000 Euro bei ihrer eigenen Altersvorsorge und Krankenversicherung einzusparen.